Die deutschen Handballfrauen wurden im Dezember Vizeweltmeister und holten damit die erste WM-Medaille seit 18 Jahren. Da Deutschland gemeinsam mit den Niederlanden Gastgeber dieses Titelkampfes war, konnten sich hier auf Landesebene Mannschaften der E-Jugend, Jahrgang 2015/2016 und jünger, an einer Mini-Weltmeisterschaft beteiligen. Angelehnt an das Format bei den Großen erlebten sie in den Farben der 32 Teilnehmerländer die besondere Atmosphäre eines Turniers mit den Nationalhymnen. Schirmherr und Initiator war der Deutsche Handballbund (DHB).
Im Handballverband Mecklenburg-Vorpommern (HVMV) qualifizierten sich über die Vor- und Hauptrunde acht Mannschaften für die Finalspiele, die in der Stadthalle Neubrandenburg stattfanden. Nach Viertel- und Halbfinale standen sich mit dem HSV Grimmen, der in den Farben Kubas auflief, und der HC Empor Rostock als Argentinien zwei landesweite Topteams in dieser Altersklasse gegenüber. In einem spannenden Spiel, in dem die Führung mehrmals wechselte und nie höher als um ein Tor war, setzte sich Grimmen mit 11:10 durch und machte so Kuba zum Weltmeister. Die Begegnung um Platz drei gewann der Plauer SV als Schweiz gegen die Jugendspielgemeinschaft Neubrandenburg/Altentreptow als Dänemark.
RR