Von der Leidenschaft inspiriert: Michael Frahm setzt den Stier in Szene

Jetzt Gebot für ungewöhnliches Kunstwerk zugunsten des Handballnachwuchses abgeben

(Schwerin) Eine Staffelei hinter dem Tornetz. Ein Künstler, der seinen Blick zwischen Spielfeld und Leinwand schweifen lässt. Den Pinsel zwischen den Zähnen, den Spachtel in der Hand. Am Sonntagnachmittag entstand während des vorletzten Heimspiels der Mecklenburger Stiere ein außergewöhnliches Kunstwerk in der Sport- und Kongresshalle. 60 Minuten lang ließ sich Glücksmaler Michael Frahm von der leidenschaftliche Stimmung im Wohnzimmer der Handballstiere inspirieren. „Vom Spiel selbst habe ich nicht wirklich viel mitgekriegt. Aber die Atmosphäre in der Halle, der aufbrausende Applaus, die anfeuernden Rufe – die mehr als 1.000 Zuschauer haben den Spieler lautstark Beine gemacht und mich immer wieder aufs Neue angeregt, diese wunderbaren Momente auf die Leinwand zu übertragen. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht”, so der Künstler aus Basthorst. Durch den Einsatz verschiedener Techniken hat er die Leinwand mit Acrylfarbe gestaltet und einen dynamischen Stier „eingefangen”.

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und hat bereits erste kunstinteressierte Handballfreunde veranlasst, sich an der Versteigerung des Bildes zugunsten der Jungstiere zu beteiligen. Bis zum nächsten Heimspieltag am 18. April um 12 Uhr können alle, die dieses außergewöhnliche Unikat erwerben wollen, ihr Gebot abgeben. Das ist über die Facebook-Seite der Mecklenburger Stiere, ihre Homepage (www.mecklenburger-stiere.de) oder auch in der Vereinsgeschäftsstelle (Wittenburger Straße 106) möglich. „Wir sind sehr gespannt darauf, wie die Versteigerung laufen wird. Gutes für den Handballnachwuchs der Stiere tun und gleichzeitig ein so tolles Bild zu ersteigern, ist sicherlich ein besonderer Anreiz, an der Aktion ,Handball trifft Kunst’ mitzumachen. Unmittelbar nach dem Spiel wurden bereits die ersten Gebote abgegeben.  Das Höchste liegt derzeit bei 2.000 Euro”, so Holger Herrmann vom Team Stiere. (ba)

Foto: Barbara Arndt